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Factoring für Handwerker

Factoring ist aus dem Wirtschaftsleben nicht mehr wegzudenken. Ein Unternehmen, das eine Leistung erbringt und in Rechnung stellt, verkauft die offenen Forderungen an ein Factoringinstitut. Das Factoringinstitut begleicht den Rechnungsbetrag innerhalb weniger Tage. Auf diese Weise kann das Unternehmen seinen Kunden eine lange Zahlungsfrist einräumen, erhält aber zugleich die Liquidität des Unternehmens, um Löhne und Materialen zu bezahlen.

Factoring für Handwerker

In der Regel kann ein Handwerker das „normale“ Factoring nicht nutzen, wenn er seine Leistung auf der Grundlage der VOB (Vertragsordnung für Bauleistungen) erbringt. Denn im Handwerk sind zum einem Teil- und Abschlagszahlungen üblich, die das Factoring im herkömmlichen Sinne unmöglich machen. Auch die verlängerten Gewährleistungsansprüche, die zu Rechnungskürzungen und Mängelrügen führen können, erschweren das Factoring. Doch gerade für klein- und mittelständische Betrieben wie Schreiner, Fliesenleger, Dachdecker und andere, stellen die branchenüblichen langen Zahlungsfristen ein großes Problem dar. Der Schreiner beispielsweise muss in Vorleistung gehen, wenn er eine Inneneinrichtung fertigt. So wird der Handwerker zum „Kreditgeber“ und muss mit Liquiditätsengpässen kämpfen. Im Ernstfall kann der Handwerker Löhne und Materialien nicht mehr bezahlen. Oft fallen auch hohe Überziehungszinsen an, wenn der Handwerker einen Kontokorrenzkredit nutzen muss, um die Zeit bis zum Forderungsausgleich zu überbrücken.

Factoring für Schreiner, Tischler, Installateure und andere Handwerker

Für diese besondere Problemlage wurde das VOB Factoring entwickelt. Der Schreiner fertigt die Innenausstattung, stellt die Rechung und verkauft die Forderung im Rahmen des VOB Factoring an ein Factoringinstitut. Der Handwerker erhält 80 bis 95 Prozent der Rechnungssumme ausgezahlt. Der Rest des Factoringvolumens wird auf einem Sperrkonto angespart, um eventuelle Rechnungskürzungen aufgrund vom Mängelrügen auszugleichen. Mit diesem VOB Factoring kann das Institut das Risiko der Mängelrüge ausgleichen, ohne dass der Handwerker auf den schnellen Zufluss von Liquidität verzichten muss.

Factoring und öffentliche Auftraggeber

Da Schreiner, Installateure, Heizungstechniker und andere Handwerker oft für öffentliche Auftraggeber arbeiten, kann das VOB Factoring auch im stillen Verfahren durchgeführt werden. Das bedeutet, dass der Auftraggeber erfährt, das beispielsweise der Schreiner der Innenausstattung die Forderung an ein Factoringinstitut verkauft. Auf diese Weise kann der Schreiner das VOB Factoring selbst dann nutzen, wenn der mit einem öffentlichen Auftraggeber mit Abtretungsverbot zusammenarbeitet.

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