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Einkaufsfinanzierung – Zusätzliche Liquidität für Einkäufe

Das Factoring-Portal bietet Ihnen mehrere Möglichkeiten Ihren Einkauf von Waren zu finanzieren. In aller Regel werden die Einkäufe über Eigenkapital, Lieferantenkredite oder auch über die Hausbank finanziert. Mit einer Einkaufsfinanzierung werden die Einkäufe direkt vom Finanzierer bezahlt und zu Ihnen geliefert. Sie nutzen so Skonti und Rabatte aus und werden bei Ihren Lieferanten zum gern gesehenen Skontozahler. So stellt die Einkaufsfinanzierung eine Win-Win Situation für alle beteiligten dar. Das Umlaufvermögen wird durch die Übernahme des Wareneinkaufs geschont.

Was ist eine Einkaufsfinanzierung eigentlich?

Die Finanzierung des Einkaufs wird in zahlreichen Bereichen der Wirtschaft eingesetzt. Dabei funktioniert sie dem Prinzip nach wie ein normaler Kredit, mit dem das Umlaufvermögen eines Unternehmens finanziert wird. Handelsbranchen, bei denen kapitalintensive Produkte gehandelt werden, operieren häufig mit der Einkaufsfinanzierung.

Die Kfz-Branche ist ein klassisches Beispiel, in der die Einkaufsfinanzierung häufig zum Tragen kommt. Grund dafür ist der hohe Kapitaleinsatz der Autohäuser. Diese müssen Fahrzeuge einkaufen und das Kapital für die Fahrzeuge zunächst aus den eigenen Mitteln bedienen. Erst nach einem Verkauf der Fahrzeuge fließt das Kapital wieder zurück. So kann es Monate dauern, bis das investierte Kapital wieder dem Unternehmen zur Verfügung steht. Neben der Automobilbranche wird die Einkaufsfinanzierung auch in diversen Einzelhandelsbranchen eingesetzt. Zahlreiche Unternehmen verfügen über Liquiditätsprobleme, obwohl sie wirtschaftlich gesund sind

Die Vorteile und Effekte einer Einkaufsfinanzierung

  • Elementare Schonung der Liquidität
  • Lieferanten Zahlungsziel von bis zu 90 / 120 Tagen!
  • Vorteile beim Einkauf bezüglich der Konditionen
  • Keine Anrechnung auf Ihre Kreditlinie bei der Bank
  • Umsatzwachstum wird aus eigener Kraft finanzierbar

Einkaufsfinanzierung: Grundlagen

Durch die Einlaufsfinanzierung erhalten Sie längere Zahlungsziele bei Ihren LieferantenBei der Einkaufsfinanzierung handelt es sich um eine neue und innovative Form der Finanzierung für das Umlaufvermögen. Dabei erfreut sich die Einkaufsfinanzierung immer größerer Beliebtheit, denn die klassischen Finanzierungsformen für das Umlaufvermögen sind für zahlreiche Unternehmen mittlerweile nicht mehr zugänglich. Klassische Formen der Finanzierung sind die Fremdfinanzierung über eine Bank oder der Lieferantenkredit. Lieferantenkredite zeichnen sich allerdings in den letzten Jahren durch höhere Skontisätze aus, weshalb sie teurer geworden sind. Basel II und die Finanzkrise in 2008 sorgen dafür, dass Bankkredite für zahlreiche Unternehmen entweder nicht möglich, oder aber nahezu unerschwinglich geworden sind.

Die klassische Finanzierungsmöglichkeit über das Eigenkapital setzt dieses allerdings voraus. Hier stoßen Unternehmen an ihre finanziellen Grenzen. Die Einkaufsfinanzierung kann diese Lücke der Finanzierungs- möglichkeiten schließen und bildet aus diesem Grund die Basis für Einkaufsfinanzierungsunternehmen. Diese Einkaufsunternehmen bieten die neue Form der Finanzierung an und ermöglichen eine Finanzierungsform, die attraktive Konditionen bietet und bedarfsgerecht angewendet wird.

Einkaufsfinanzierung: Ablauf

Ablauf der Einkaufsfinanzierung in einer Grafik dargestellt (Dreieck)

Bei der Einkaufsfinanzierung übernimmt das Einkaufsunternehmen den Kauf der gewünschten Ware oder der Produkte in Ihrem Namen. Die Waren und Produkte werden an die Verkäufer innerhalb der gegebenen Skontofrist bezahlt. Dann erfolgt der Verkauf der Ware an Sie. Allerdings erhalten Sie eine erweitertes Zahlungsziel, das bis zu 120 Tage festgelegt werden kann. So ermöglicht es diese Finanzierungsart, das Umlaufvermögen zu finanzieren. Weiter bietet das „Sale-and-Lease-back“ eine interessante Möglichkeit, um das Anlagevermögen zu finanzieren. Diese sich selbst tragende Einkaufsfinanzierung wird auch als Warenvorfinanzierung bezeichnet.

Kosten der Einkaufsfinanzierung

Die Kosten richten sich nach mehreren Faktoren. Der größte Einflussbereich der Kosten liegt im Bereich des Zahlungszieles, da für die Inanspruchnahme Zinsen veranschlagt werden. Diese werden branchenüblich jedoch tagesgenau abgerechnet. Es ist allerdings bei der Einkaufsfinanzierung gängige Praxis, dass die Kosten für die Zinsen für den ersten Monat der Inanspruchnahme ungefähr dem Ertrag aus der Inanspruchnahme des Skontozinssatzes entsprechen. So wirkt sich der erste Monat der Einkaufsfinanzierung folglich kostenneutral aus. Wird die Einkaufsfinanzierung allerdings weitere Tage in Anspruch genommen, fallen Zinsen an.

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