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Factoring Glossar – Fachbegriffe einfach erklärt

 

All-In Gebühr, Ausfallrisiko, Aussenstände

All-In Gebühr
In dieser Gebühr sind die Factoringgebühren, Delkrederegebühr, Prüfgebühren, Anlaufgebühren, Zinsen und Gebühren für Debitorenkonten bereits enthalten.
Ausfallrisiko
Bei dem Ausfallrisiko ist das Risiko des Forderungsverlustes wegen der Zahlungsunfähigkeit eines Debitors zu verstehen. Der Factor übernimmt in diesem Fall das bis zu huntertprozentige Ausfallrisiko ohne Regress.
Ausschnitts- / Selektives Factoring
Hier werden im Vorfeld bestimmte Debitoren vom Factoring ausgenommen. Dies können z.B. Skontozahler, Debitoren mit einem Forderungsverkaufsverbot, Kunden die nach VOB oder mit Anzahlungen arbeiten, Privatkunden, Kunden im Ausland, etc. sein.
Aussenstände
Aussenstände sind nicht bezahlte Rechnungen, die die Liquidität eines Unternehmens mindern. Wirtschaftlich betrachtet handelt es sich dabei um totes Kapital, das sich jedoch unter Zuhilfenahme von Factoring ohne Schwierigkeiten wiederbeleben lässt.

Bonität und Branchen

Bonität
Kreditwürdigkeit des Schuldners, wird von Gläubigern vor einer Finanzierung anhand von Bilanzkennzahlen, Geschäftsplanungen und weiteren Kriterien geprüft.
Branchen
Factoring ist grundsätzlich für fast alle Branchen in den Bereichen Produktion, Großhandel, sowie Dienstleistung interessant. Die bedeutendsten Branchen sind: Handel und Handelsvermittlung, Metallverarbeitung, Ernährungsgewerbe, Herstellung von Maschinenerzeugnissen, verarbeitende Gewerbe, Herstellung von chemischen Erzeugnissen, Fahrzeugbau, Elektronik/elektronische Bauelemente sowie das Papier-, Verlags- und Druckgewerbe.

Creditreform

Creditreform Bonitätsauskünfte
Die Datenbank informiert die Factoring-Banken über die Bonität eines Unternehmens und somit über die von ihr zu erwartende Zahlungsfähigkeit. Die Bonität von Geschäftspartnern kann schnell und übersichtlich beurteilt werden. Der Bonitätsindex ist eine Zahl zwischen 100 und 600, der jedem Unternehmen zugeordnet wird. Laut Creditreform gibt dieser Index über die Bonität eines Unternehmens Auskunft.

Debitorenmanagement, Debitorenprüfung

Debitorenmanagement
Zum Debitorenmanagement gehören Debitorenbuchhaltung, regelmäßige Bonitätsprüfung, Mahnwesen und Inkasso.
Debitorenprüfung
Die Debitorenprüfung gibt Auskunft, wie wahrscheinlich ein Kunde seine Rechnungen in Zukunft bezahlen wird. Wie bei einem kurzfristigen Kredit prüft das Factoringinstitut das Ausfallrisiko und die Bonität.

Echtes Factoring, Einkaufsfinanzierung, Einzelfactoring

Echtes Factoring
Übernimmt die Factoring-Bank das Ausfallrisiko, spricht man von echtem Factoring. Hier ist es der Factoring-Bank nicht möglich auf den Factoring-Kunden zurückzugreifen, wenn der Debitor zahlungsunfähig ist.
Einkaufsfinanzierung
Die Einkaufsfinanzierung funktioniert im Prinzip wie ein Kredit, der hilft das Umlaufvermögen zu finanzieren. Dieser Kredit ist dann durch die Waren des Unternehmens besichert.
Einzelfactoring
Einzelne Forderungen können verkauft werden, wird nur für deutsche Debitoren und Kreditoren genehmigt.

Factoring, Factoring-Gebühr, Full Service Factoring

Factoring ist der fortlaufende Ankauf Ihrer Forderung durch einen Dritten. Rechnungsbeträge werden innerhalb 24 Stunden im Rahmen einer vorher festgelegten Quote bevorschusst. Voraussetzung ist, dass bei Rechnungsstellung die Leistung vollständig und einredefrei erbracht ist. Nähere Informationen erhalten Sie hier “Factoring Informationen”.
Factoring-Gebühr
Die Factoring-Gebühr ist der Preis, welchen das Unternehmen für die vom Factor zu erbringenden Dienstleistungen und die Übernahme des 100 prozentigen Schutz vor Forderungsausfall, zu zahlen hat. Die Factoring-Gebühr setzt sich aus einem Delkredere- und Dienstleistungsanteil zusammen.
Full Service Factoring
Hier werden alle Leistungen wie z.B. Forderungsausfallschutz, Debitorenmanagement, Mahn- und Inkassowesen vom Factor übernommen.

Inhouse Factoring, Insolvenzordnung

Inhouse Factoring
Das gesamte Debitorenmanagement bleibt in der Hand des Unternehmens.
Insolvenzordnung
Am 01.01.1999 ist die neue Insolvenzordnung in Deutschland in Kraft getreten. Sie schränkt die Sicherungsrechte von Banken und Sparkassen für eingeräumte Kredite weiter ein. Die Forderungsfinanzierung der Factoringinstitute ist hiervon nicht betroffen.

Lagerfinanzierung, Liquidität

Lagerfinanzierung
Sie ist Ideal für Unternehmen die Factoring nutzen, aber viel Liquidität durch Lagerkapazitäten vergeben haben. Der Warenbestand wird ermittelt, und ergibt die Finanzierung im Rahmen des festgelegten Kredites.
Liquidität
Wird vom Factor bereitgestellt, betriebswirtschaftliche Grundbedingung für einen soliden geschäftlichen Erfolg.

Offenes Factoring

Offenes Factoring
Rechnungen enthalten den Vermerk, dass diese angekauft wurden. Somit ist der Verkauf für den Debitor ersichtlich.

Reverse Factoring, Rechtliches

Reverse Factoring
Eine Factoring Variante unter Einbeziehung Ihrer (ausgewählten) Lieferanten. Hier werden nicht Ihre Debitoren, sondern Ihre eigenen Kreditorenrechnungen (bei Ihren Lieferanten) angekauft.
Rechtliches
Factoring ist der Finanzaufsicht (BAFin) unterstellt. Der Bundesrat hat dem Gesetz am 19.12.2008 zugestimmt.

Stilles Factoring

Stilles Factoring
Rechnungen enthalten keinen Hinweis auf den Forderungsverkauf. Viele Unternehmen, deren Debitoren nichts vom Verkauf der Rechnungen mitbekommen sollen, nutzen diese verdeckte Variante. Ein stilles Factoring ist generell ein wenig teurer als ein offenes Factoring.

Unechtes Factoring, Unternehmensfinanzierung

Unechtes Factoring
Hier bleibt das Ausfallrisiko beim Factoring-Kunden falls der Debitor zahlungsunfähig ist.
Unternehmensfinanzierung
Ist die Planung und Durchführung aller Aufgaben im Finanzbereich einer Firma und hat im Wesentlichen zwei Aufgaben: Kapitalbeschaffung und Liquiditätssicherung.

VOB – Factoring, Vorteile des Factoring

VOB – Factoring für Handwerker, eine spezielle Variante durch die auch Handwerksbetriebe aus dem Baunebengewerbe, trotz Rechnungen nach VOB sowie Teil- und Abschlagszahlungen, ins Factoring gebracht werden können.
Vorteile des Factoring
Das Factoring ist eines der wenigen Finanzierungsformen, bei dem Sie Ihren Mittelzufluss nicht zurückzahlen müssen, im Gegensatz zum Betriebsmittel- oder Kontokorrentkredit! Sofern Ihre betriebswirtschaftliche Lage stabil ist, haften Sie nicht persönlich und stellen auch keine banküblichen Sicherheiten.

Wachstumsfinanzierung

Wachstumsfinanzierung
Die Wachstumsfinanzierung gehört zum Teilbereich der Unternehmensfinanzierung. Unter der Wachstumsfinanzierung versteht man die umsatzkongruente Finanzierung des Unternehmens.

Zahlungsziele

Zahlungsziele
Unternehmen können dank Factoring Ihren Kunden ein Zahlungsziel von bis zu 90 Tagen einräumen. Gerade bei den Verhandlungen mit Neukunden verschaffen lange Zahlungsziele einen enormen Vorteil gegenüber den Mitbewerbern.
Kontaktdaten
Ansprechpartner: Benjamin Bohrmann
Tel: 0 72 46 - 308 170
Fax: 0 72 46 - 308 1709
info@factoring-mittelstand.de