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Zahlungsmoral in Zahlen

Zahlungsverzug der Betriebe in einem BalkendiagrammZahlungsmoral lässt sich messen und die Ergebnisse des Vorjahrs sind alles andere als ermutigend. Insbesondere gewerbliche Kunden tendieren in Deutschland immer mehr dazu, ihre Rechnungen erst nach dem Ablauf der gesetzten Frist zu zahlen. 2013 wurden zwischen 16% und 25% der Forderungen zu spät beglichen. Die Daten stammen aus der Erhebung, regelmäßig durchgeführt von Bürgel Wirtschaftsinformationen GmbH, einer Auskunftei, die zur EOS Gruppe gehört. Die Erhebung kann als repräsentativ betrachtet werden, denn es wurden Angaben von über fast 500.000 Unternehmen analysiert.

Interessant ist die regionale Verteilung von Unternehmen, die mit ihren Zahlungen in Verzug geraten. Schleswig-holsteinische und thüringische Unternehmen verhalten sich vorbildlich – nur rund 16% zahlen zu spät. Dagegen sind unter den saarländischen und nordrhein-westfälischen Firmen bis zu 25% solcher, die gerne etwas länger mit der Bezahlung warten.

Forstbetriebe zahlen pünktlich

Ein Blick auf die Branchenverteilung der säumigen Zahler verrät, dass Forstbetriebe, sowie Institutionen der öffentlichen Verwaltung zu den pünktlichsten Kunden zählen. Hier begleichen weniger als 10% der Unternehmen ihre Rechnungen zu spät. Ganz anders sieht die Situation im Baugewerbe, bei den Wasserversorgern und Abfallentsorgern aus, denn hier gerät jedes vierte Unternehmen in Verzug.

Da mangelnde Zahlungsdisziplin eine der Hauptursachen für Insolvenzen bildet, lohnt es sich für Firmen vorzusorgen und das Risiko zu minimieren. In dieser Hinsicht kann Factoring eine sinnvolle Lösung darstellen. Beim Full-Service übernimmt der Factor nicht nur das Mahnwesen, sondern auch das Ausfallsrisiko und sichert somit seine Kooperationspartner gegen die Folgen von schlechter Zahlungsdisziplin der Kunden ab.

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