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Das Wichtigste vorweg: Was kostet Factoring?

Aktuelle Angebote aus 2019

Factoring hat viele Vorteile, doch die wichtigste Frage für ein Unternehmen ist, was kostet Factoring? In der Tabelle finden Sie eine kleine Auswahl diverser Angebote und Umsatzgrößen. Beachten Sie bitte, dass Sie die Angaben nicht deckungsgleich anhand der Umsätze auf Ihr Unternehmen übertragen können.

In der folgenden Tabelle sehen Sie aktuelle Angebote aus dem Jahr 2019. Die Kosten sollten beim Rechnungsverkauf auf Factoringgebühr, Zins und Debitorenprüfkosten begrenzt sein, bitte achten Sie auf versteckte oder zusätzliche Kosten (Start- oder Einrichtungsgebühr, Strafgebühr, monatliche Fixkosten u. a.) in Ihrem Angebot.

* Debitorenprüfkosten und mögliche Einrichtungsgebühren wurden nicht einkalkuliert, da sie sich je nach Anbieter stark unterscheiden können.
** Erlösminderungen in % vom Umsatz, kann durch Aufschlag bei der Kalkulation an die Debitoren zur Kostendeckung weiter gegeben werden.
Bei den dargestellten Konditionen handelt es sich nicht um verbindliche Angebote! Gebühren und Kosten werden vom Factor stets anhand der unterschiedlichen Faktoren eines Unternehmens kalkuliert.

Was ist Factoring?

Factoring einfach erklärt!

Hier erfahren Sie auf amüsanter Weise wie Factoring funktioniert und welche Vorteile Sie davon haben. Zusätzlich werden die Arten Inhouse-Factoring, Standard-Factoring und Fälligkeits-Factoring erklärt.

Quelle: TheSimpleEconomics

Wie funktioniert Factoring?

Beim Factoring werden Ihre Forderung an den Kunden fortlaufend durch einen Dritten angekauft. Innerhalb von 24 bis 48 Stunden werden Ihre Rechnungsbeträge im Rahmen einer vorher festgelegten Quote, abzüglich eines geringen Einbehalts, bevorschusst. Diesen Einbehalt erhält das Unternehmen, sobald der Kunde die Forderung begleicht. Je nach Anbieter beträgt die direkte Auszahlungs-Quote 80 % – 100 % des Rechnungsbetrages. Voraussetzung ist allerdings, dass bei Rechnungsstellung die Leistung einredefrei und vollständig erbracht wurde.

  1. Mit Lieferung der Ware bzw. Leistungserbringung stellt das Unternehmen eine einredefreie Rechnung an den Kunden. Gleichzeitig erhält der Factor eine Kopie der Rechnung vom Unternehmen.
  2. Nach Rechnungsvorlage beim Factor erhält das Unternehmen innerhalb von 24 – 48 Std. eine Auszahlung von bis zu 100 Prozent des Rechnungsbetrages.
  3. Der Kunde (Debitor) hat je nach Factoring-Variante und Anbieter bis zu 120 Tagen Zeit seine Rechnung zu begleichen. Für den Fall, dass der Kunde nicht zahlt, übernimmt der Factor den Forderungsausfall.
  4. Nachdem der Kunde beim Factor die Rechnung beglichen hat, erhält das Unternehmen umgehend den noch fehlenden Restbetrag.

Der Ablauf von Factoring anhand eines Dreiecks erklärt

Welche Vorteile hat Factoring?

In der folgenden Tabelle vergleichen wir die Merkmale des Factorings mit einem gängigen Kontokorrentkredit der Bank.

  • Bonität

    In Zeiten von Basel II / III und vermehrten Überprüfungen Ihrer Bonität, hilft Ihnen Factoring die Bilanzsumme zu verkürzen und die Eigenkapitalquote zu stärken.

  • Liquidität und Finanzierung

    24 – 48 Stunden nach Rechnungsstellung erhalten Sie den Forderungsbetrag auf Ihr Konto. Durch Factoring erhöhen Sie die Liquidität und können Wachstumspotenziale einfacher nutzen.

  • Sicherheit und Ausfallrisiko

    Factoring bietet Ihnen bei Forderungsausfällen mehr Sicherheit, schützen Sie sich vor Zahlungsunfähigkeit oder Insolvenz Ihrer Kunden.

  • Einkauf

    Durch die direkt zugeführte Liquidität erhalten Sie einen größeren Spielraum beim Einkauf von Waren und Rohstoffen. Profitieren Sie von Skonti und Rabatten bei Ihren Lieferanten.

  • Forderungsmanagement

    Durch das Outsourcing der Debitorenbuchhaltung und des Mahnwesens entlasten Sie Ihre Buchhaltung nachhaltig und profitieren dabei von Kosteneinsparungen.

  • Verbindlichkeiten

    Reduzieren Sie Verbindlichkeiten bei der Hausbank und vermeiden Sie hohe Kontokorrentzinssätze.

Kostenloser Vergleich seriöser Anbieter

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Auf dem Factoring-Portal vergleichen Unternehmer verschiedene Anbieter und Angebote und erhalten damit einen transparenten Marktüberblick. Der Service ist für Unternehmen kostenlos und unverbindlich.

Häufige Fragen zum Factoring

Wie schnell kann Factoring in meinem Unternehmen eingeführt werden?
Wie viel Geld bekomme ich und wie schnell erhalte ich es?
Wer schreibt die Rechnungen wenn ich Factoring nutze?
Kann ich die Zahlungsziele meiner Kunden selbst bestimmen?
Was passiert, wenn meine Kunden nicht zahlen?
Woran erkennt man seriöse Factoringgesellschaften?
Wie unterscheidet sich Factoring von Forfaitierung?
Was ist der Unterschied zwischen Factoring und Inkasso?
Wie schnell kann Factoring in meinem Unternehmen eingeführt werden?

Sobald Sie sich für einen Anbieter entschieden haben, benötigt dieser alle erforderlichen Unterlagen (aktuelle BWA, Summen- und Saldenlisten, letzter Jahresabschluss u. a.), anschließend wird Ihnen ein individueller Factoringvertrag vorgelegt. Die Bearbeitungszeit hängt unter anderem von der Geschwindigkeit ab, wie schnell der Factor sämtliche Unterlagen erhält und die Prozesse in Ihrem Unternehmen angepasst wurden. In der Regel kann eine erste Auszahlung innerhalb von 2-3 Wochen umgesetzt werden.

Beachten Sie, dass bei Vertragsstart auch Rechnungen angekauft werden können, welche schon vorab geschrieben wurden. Voraussetzung ist allerdings, das diese Rechnungen nicht überfällig sind und noch eine gewisse Restlaufzeit vorweisen.

Wie viel Geld bekomme ich und wie schnell erhalte ich es?

Angekaufte Rechnungen werden mit der vorher vereinbarten Auszahlungsquote bevorschusst, diese liegt je nach Anbieter bei 70 – 100 % des Rechnungsbetrages. Die Liquidität erhalten Sie üblicherweise innerhalb von 1-2 Tagen nach Rechnungsstellung auf Ihr Konto überwiesen. Der verbleibende Sicherungseinbehalt erhalten Sie nach Zahlung der Forderung Ihres Debitors.

Wer schreibt die Rechnungen wenn ich Factoring nutze?

Je nach Variante und Anbieter schreiben Sie die Rechnung an Ihre Kunden und leiten diese an den Factor weiter, oder der Factor erhält die Rechnungsdaten elektronisch von Ihnen und übernimmt den Versand an Ihre Kunden. Beim Full-Service-Factoring kann so zum Beispiel das gesamte Debitorenmanagement ausgelagert werden, was zu einer Entlastung Ihrer Buchhaltung führt.

Kann ich die Zahlungsziele meiner Kunden selbst bestimmen?

Die Zahlungsziele werden vorab mit Ihnen abgestimmt und im Factoringvertrag festgelegt, in der Regel betragen diese 30 bis 90 Tage.

Was passiert, wenn meine Kunden nicht zahlen?

Ihre Kunden sind Ihnen wichtig, das weiß auch der Factor und geht daher äußerst umsichtig mit den Kunden um. Mahnläufe werden auf Wunsch im Vorfeld abgestimmt, um Kundenbeziehungen nicht unnötig zu belasten.

Woran erkennt man seriöse Factoringgesellschaften?

Factoring-Gesellschaften müssen von der BaFin zugelassen sein und sollten ihren Sitz in Deutschland haben. Die Verträge sind im Idealfall transparent und verständlich, auch sollte keinerlei Druck bezüglich des Vertragsabschlusses ausgeübt werden. Erfahrene und seriöse Factoring-Anbieter gehen beim Forderungsmanagement stets mit äußerster Sensibilität und Professionalität vor und stimmen Prozesse mit Ihnen ab.

Wie unterscheidet sich Factoring von Forfaitierung?

Formalrechtlich gibt es keinerlei Unterschiede zwischen der Finanzierungsform Factoring und einer Forfaitierung. Forfaitierung wird im Französischen von „vendre à forfait“ abgeleitet und bedeutet „im Bündel verkaufen“, ein sogenannter Forfaiteur (Bank) kauft sämtliche Forderungen im echten oder unechten Verfahren an. Bei den zwei Varianten handelt es sich also um dem An- und Verkauf von Forderungen (Forderungsabtretung) im Sinne der §§ 398, 433 und 453 BGB.

Was ist der Unterschied zwischen Factoring und Inkasso?

Inkassounternehmen kümmern sich in der Regel nur um die Eintreibung einer offenen / überfälligen Rechnung, ist dies erfolgreich, erhält der Gläubiger den Rechnungsbetrag abzüglich der Gebühren ausbezahlt. Anders ist es beim Factoring: Hier findet der Verkauf einer Rechnung statt, bevor diese überfällig ist. Zudem ist der Factor viel breiter aufgestellt und bietet mehrere Dienstleistungen an, wie z. B. die Übernhame des Mahnwesen und das Risiko eines Forderungsausfalls.

Wissenswertes zum Factoring

Etabliert und beliebt,
Factoring ist gefragt!

Der Rechnungsverkauf nimmt stetig zu, von 2009 bis 2018 hat sich die Anzahl an Factoringnehmer in Deutschland verfünffacht.

Welche Branchen nutzen Factoring?

Prozentuale Verteilung der Branchen, Stand 2018.

  • Handel, Handelsvermittlung
  • Dienstleistungen
  • Metallverarbeitung
  • Fahrzeugbau
  • Maschinenbau
  • Elektronik
  • Ernährungsbranche
  • Chemische Erzeugnisse
  • Gesundheitswesen
  • Herstellung von Kunstoffwaren
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Unternehmen nutzen Factoring

Quelle: Deutscher Factoring Verband

1 Mrd. Euro

Factoring-Volumen insgesamt

1 Mio.

Debitoren werden finanziert

1 Tage

Ø Forderungslaufzeit

Verschiedene Factoringarten kurz erklärt
Stilles Factoring
Das stille Factoring wird Ihrem Kunden nicht offenbart, Sie können so die Rechnungen ohne den Hinweis auf den Forderungsverkauf factorieren lassen. Der Kunde überweist den ausstehenden Betrag auf Ihr Konto, welches an den Factor abgetreten bzw. verpfändet wurde.
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VOB Factoring
Das VOB Factoring ist eine Variante, um Rechnungen im Bereich der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen zu finanzieren. Dies gillt auch für öffentliche und private Auftraggeber. Zielgruppe: Dachdecker, Metallbau, Sanitär, Verputzer und ähnliche Baunebengewerbe
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Full Service Factoring
Das Full Service Factoring, auch klassisches oder echtes Factoring genannt, ist die meist verbreitetste Variante des Forderungsverkaufs. Neben dem Ankauf von Rechnungen und dem Ausfallschutz übernimmt der Factor ebenso das Debitorenmanagement.
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Einzelfactoring
Mit dem Einzelfactoring finanzieren Sie einzelne Rechnungen ganz nach Ihrem Bedarf. Die meisten Unternehmen nutzen diese Factoring-Variante um z. B. hohe Forderungen mit langen Zahlungszielen abzutreten. Das Antragsverfahren ist in der Regel etwas einfacher gestaltet.
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Inhouse Factoring
Beim Inhouse Factoring wird das Debitorenmanagement einschließlich dem Mahn- und Inkassowesen weiterhin vom Factoringkunden ausgeführt. Die Factoringgesellschaft finanziert jediglich die Forderungen und übernimmt die Delkredere-Funktion (Ausfallschutz).
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B2C Factoring
Die Abkürzung B2C bedeutet Business-to-Comsumer, also das Geschäft mit privaten Endkunden. Das B2C Factoring bietet für alle Online-Shops und Unternehmen im Privatkundensektor eine nachhaltige und sichere Finanzierung der Umsätze und schützt vor Forderungsausfall.
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