Inhouse Factoring – Eine schlanke und günstige Alternative

Bild mit Wörtern über Inhouse FactoringIm Gegensatz zum Full-Service Factoring wird beim Inhouse Factoring das Debitorenmanagement einschließlich dem Mahn- und Inkassowesen weiterhin vom Factoringkunden ausgeführt. Die Factoringgesellschaft finanziert jediglich die Forderungen und übernimmt die Delkredere-Funktion (Ausfallschutz).

Diese Factoring Variante wird oft gezielt von größeren Unternehmen verwendet, welche klar strukturierte und transparente Prozessabläufe vorweisen. Die Kommunikation mit den Kunden ist bei diesem Modell Angelegenheit der Unternehmen, so können sie bei Zahlungsschwierigkeiten mit den Debitoren weiterhin individuelle Lösungen verhandeln. Die direkte Kommunikation wird von vielen Firmen als wesentlicher Vorteil des Inhouse Factoring angesehen. Ein weiterer Vorteil ist die günstige Gebühr, Inhouse Factoring gehört in der Regel zu den preiswerten Factoringvarianten.

Lernen Sie die Merkmale des Inhouse Factoring kennen

  • An der internen Debitorenbuchhaltung ändert sich letztlich nichts. Sie bleiben als Unternehmer der Ansprechpartner Ihrer Kunden.

  • Nach erfolgreicher Prüfung der Debitoren, werden die freien Limite durch den Factor vergeben. Eine vorliegende Kreditversicherung kann, je nach Anbieter, mit eingebunden werden.

  • Rechnungen werden weiterhin vom Unternehmen selbst geschrieben und an den Factor übermittelt.
  • Forderungen versicherter Debitoren werden mit bis zu 90 % vorfinanziert, die restlichen 10 % verbleiben als Sicherheitseinbehalt beim Factor. Der Sicherheitseinbehalt wird ausgeglichen, sobald der Debitor seine Schuld begleicht, im Delkredere-Fall (Forderungsausfall) spätestens nach 120 Tagen.

Inhouse Factoring – Still oder offen

Beim Inhouse Factoring können Sie zwischen zwei Varianten wählen. Unternehmen mit kleineren Umsätzen nutzen meistens das offene Verfahren. Der Forderungsverkauf wird durch einen Vermerk auf den Rechnungen dem Debitor angezeigt. Größere Unternehmen hingegen nutzen auch gerne die stille Variante, hier wird der Verkauf der Forderungen nicht offen gelegt.

Zusammenfassung und Fazit: Im Vergleich zu den anderen Arten fällt das Inhouse Factoring eher “spartanisch” aus. Der Forderungswert wird zwar vorfinanziert und gegen Ausfall abgesichert, die weiteren Vorzüge des Factoring bleiben allerdings außen vor. Angesichts des deutlich reduzierten Aufwands beim Factor sind selbstverständlich auch die Kosten für den Unternehmer niedriger als beim echten Factoring. Die Variante lohnt sich daher für Neueinsteiger, ohne hohe Kosten tragen zu müssen, und für große Unternehmen, welche das komplette Debitorenmanagement selbst abwickeln möchten.

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