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Factoring Kosten – Kostenrechner online

Inhaltsverzeichnis:Grafik mit Factoring Kosten, die gebühren sind nach Anteil geordnet

Kostenbestandteile des Factorings
Die Faktoren zur Berechnung
Praxisbeispiel zur Berechnung
Das Einsparpotenzial
Factoringrechner

Terminologie:
Factoringkosten“ = Gesamtkosten für die Dienstleistung
Factoringgebühr“ = Gebühr in % vom Factoring-Umsatz
Zinsen“ = Zinsen für die Finanzierung der Bevorschussung
Limitprüfgebühren“ = Kosten für Bonitätsprüfung der Debitoren
Delkrederegebühr“ = Risikoübernahme bei Zahlungsunfähigkeit
Auditkosten“ = Jährliche Prüfung des Factoringnehmers (optional)

Die Kostenbestandteile des Factorings

Für die Bevorschussung von Rechnungen, die Übernahme des Delkredere (Ausfallschutz), das Debitorenmanagement und Mahnwesen fallen natürlich Kosten an. Diese Kosten werden von den Factoring Unternehmen hauptsächlich in 2 verschiedenen Modellen in Rechnung gestellt. Am häufigsten werden die Factoringgebühren, Zinsen und Debitorenprüfkosten einzeln berechnet und erhoben. Die Option eine All-In Gebühr zu bezahlen, also alle Kosten in einer Gebühr in X% vom Factoring-Umsatz, besteht ebenfalls. Welche der beiden Kostenarten für Sie günstiger ist, können Sie sich mit unserem Kostenrechner darstellen lassen.

Neben den oben erwähnten „Hauptkosten“ können auch noch weitere Kosten auf Sie zukommen. Manche Anbieter berechnen Ihnen jährliche Audits (Prüfungen im Unternehmen), monatliche IT / Konto Gebühren oder z.B. eine feste Factoring-Mindestgebühr welche unabhängig vom fakturierten Umsatz gezahlt werden muss.

Angebote und Kosten aus der Praxis

Was kostet Factoring? Hier finden Sie Beispiele aus der Praxis: Dem Unternehmen lag schon ein Angebot vor, in der Tabelle sehen Sie die verschiedenen Gebühren und Grundlagen zur Berechnung. Durch den Vergleich spart die Firma 3.600 € an Gebühren im Jahr. Weiteren Beispiele finden Sie links bei den Umsätzen.

Umsatz Kundenanzahl Rechnungsanzahl Finanzierungslinie
500.000 € 120 Debitoren 640 Forderungen 42.000 €
Angebots-Details Angebot 1 Angebot 2 vorliegendes Angebot
Factoringgebühr 2,45 % 2,94 % 3,50 %
Zins p.a. 3,80 % 6,48 % 0,00 % (Allin-Gebühr)
Debitorenprüfkosten 15 € 20 € In Gebühr enthalten
Sofortauszahlung 90 % 90 % 96,5 %
Factoringgebühr p.a. 12.250 € 14.700 € 17.500 €
Zinskosten p.a. 1.596 € 2.722 € 0 €
*Bei den Angebotsdaten handelt es sich um echte Zahlen aus der Praxis. Diese Tabelle zeigt nur die reine Kostenseite auf, geldwerte Vorteile wurden nicht berücksichtigt.
Gesamtkosten 13.846 € 17.422 € 17.500 €
Kosten in % vom Factoring-Umsatz 2,77 % 3,48 % 3,50 %

Bei dem Unternehmen werden sämtliche Forderungen vom Factor finanziert. Zusätzlich besteht noch die Option einer Einkaufsfinanzierung für Lieferanten. Die vermittelte Umsatzfinanzierung übernimmt im Falle des Delkredere das komplette Risiko bei Zahlungsunfähigkeit des Debitors.

Umsatz Kundenanzahl Rechnungsanzahl Finanzierungslinie
1.700.000 € 60 Debitoren 920 Forderungen 140.000 €
Angebots-Details Angebot 1 Angebot 2 Angebot 3
Factoringgebühr 0,82 % 0,95 % 1,25 %
Zins p.a. 2,25 % 3,50 % 2,95 %
Debitorenprüfkosten 20 € 15 € 25 €
Sofortauszahlung 90 % 80 % 90 %
Factoringgebühr p.a. 13.940 € 16.150 € 21.250 €
Zinskosten p.a. 3.150 € 4.900 € 4.130 €
*Bei den Angebotsdaten handelt es sich um echte Zahlen aus der Praxis. Diese Tabelle zeigt nur die reine Kostenseite auf, geldwerte Vorteile wurden nicht berücksichtigt.
Gesamtkosten 17.090 € 21.050 € 25.380 €
Kosten in % vom Factoring-Umsatz 1,01 % 1,24 % 1,49 %

Die von uns an das mittelständische Unternehmen vermittelte Forderungsfinanzierung war die Lösung für mehrere Probleme. Finanziert wurden sämtliche Forderungen der Debitoren und das Delkredererisiko wurde komplett übernommen. Das Debitorenmanagement wurde ebenfalls entlastet, das Full-Service-Factoring beinhaltet die Übernahme des Mahnwesens als Dienstleistung. Aufgrund des Factorings wurden die Bilanzen im Jahresbericht erheblich verbessert. Durch die zusätzliche Liquidität werden Lieferanten direkt bezahlt und Skonto ausgenutzt.

Umsatz Kundenanzahl Rechnungsanzahl Finanzierungslinie
8.500.000 € 500 Debitoren 1840 Forderungen 472.000 €
Angebots-Details Angebot 1 Angebot 2 vorliegendes Angebot
Factoringgebühr 0,31 % 0,39 % 0,42 %
Zins p.a. 2,80 % 3,20 % 3,95 %
Debitorenprüfkosten 15 € 15 € 20 €
Sofortauszahlung 90 % 90 % 90 %
Factoringgebühr p.a. 26.350 € 33.150 € 35.700 €
Zinskosten p.a. 13.216 € 15.104 € 18.644 €
*Bei den Angebotsdaten handelt es sich um echte Zahlen aus der Praxis. Diese Tabelle zeigt nur die reine Kostenseite auf, geldwerte Vorteile wurden nicht berücksichtigt.
Gesamtkosten 39.566 € 48.254 € 54.344 €
Kosten in % vom Factoring-Umsatz 0,47 % 0,57 % 0,64 %

Durch den von uns vermittelten Factor sparte das Unternehmen ca. 14.700€ an Gebühren und Kosten. Die Finanzierung der Forderungen war die passende Ergänzung zur vorhandenen Unternehmensfinanzierung. Die Übernahme des Delkredererisikos sicherte Aufträge mit neuen Debitoren ab und steigerte den Ausbau des Neukundengeschäfts. Die zusätzliche Liquidität wurde auch genutzt, um den Kreditrahmen bei der Hausbank zu reduzieren, weniger Zinskosten waren hier das Resultat. Feedback des Unternehmers: „Der Nutzen überwiegt deutlich die Kosten des Factorings.“

Wonach richten sich die Factoring Kosten?

Die Factoring-Kosten orientieren sich überwiegend am jährlichen Factoring-Umsatz, der eigenen Bonität, den Forderungslaufzeiten, Kunden- und Rechnungsanzahl und natürlich an der Art des in Anspruch genommenen Factoring. Diese Kosten betragen je nach Vertrag zwischen ca. 0,1 und 6 Prozent.

  • Factorabler Jahresumsatz
  • Benötigte Finanzierungslinie
  • Bonität (z.B. Betriebsergebnis, Eigenkapitalquote, Wirtschaftsauskünfte)
  • Anzahl Kunden & Anzahl Rechnungen
  • Debitorenstruktur (breite Streuung o. Konzentration)
  • Eingeräumte & gelebte Zahlungsziele
  • Belieferte Branche(n) / Kosten der Warenkreditversicherung
  • Factorabilität der erbrachten Leistungen & Prozessabläufe
  • Gewünschte Factoring Variante (z.B. Offenes-, Stilles-, Full Service Factoring)
  • Refinanzierungskosten (Zins / Euribor)

Praxisbeispiel zur Berechnung der Kosten

Anhand eines Praxisbeispiels lassen sich die Gesamtkosten am besten veranschaulichen. In dem Beispiel sehen Sie den Aufbau der verschiedenen Kosten bei einem Unternehmen mit 2,6 Mio. € Factoringumsatz im Jahr. In den Spalten, Angebot 1-3, erkennen Sie die Kosten-Unterschiede, die bei dem Vergleich von mehreren Anbietern entstehen. Wir erleben in der Praxis häufig Unterschiede von bis zu 100% bei den erhobenen Kosten! Die PDF-Datei mit den Kosten-Beispiel können Sie hier downloaden oder Ausdrucken.

Das Einsparpotenzial bei den Betriebs-Kosten

Es gibt immer 2 Seiten einer Medaille. Die Kostenseite haben wir ausführlich beschrieben, jetzt widmen wir uns der Seite mit dem Einsparpotenzial. Um die Factoring-Kosten objektiv bewerten zu können, ist es sinnvoll die geldwerten Vorteile mit einzurechnen. Wird die Liquidität sinnvoll eingesetzt, eröffnen sich einige Wege die Betriebskosten nachhaltig zu senken. Denken Sie nur an die Kosten für Kreditlinien bei der Hausbank. Die Verzugszinsen für den Dispositionskredit liegen in aller Regel über den Zinskosten beim Factoring. Detaillierte Angaben zu den Vorteilen finden Sie hier.

  • Wegfall der Forderungsausfälle
  • Skontonutzung auf der Lieferantenseite
  • Weniger Zinsaufwand bei der Hausbank
  • Verbesserung der Eigenkapitalquote
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Kontaktdaten
Ansprechpartner: Benjamin Bohrmann
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